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Kurzer Bericht vom 26. Dortmunder Filmtag des nichtkommerziellen Films
Die besten 20 Filme der letzten Saison werden ausgewählt und eingeladen; gedreht von Autoren aus ganz NRW und bereits andernorts allesamt mit Auszeichnungen versehen. Mindestens an einem Bundesfilmfestival haben sie teilgenommen, viele Filme konnten sich sogar zu den Deutschen Filmfestspielen DAFF 2011 qualifizieren. So gesehen ist der Dortmunder Filmtag die qualitativ anspruchsvollste Filmpräsentation für nichtkommerzielle NRW-Autoren.
Das wissen die Autoren und so waren dann auch 18 der 20 Autoren anwesend.
Der Werksaal der DSW21 war bis zum Schluss gut besetzt, die Besucher erlebten wieder einmal eine nahezu perfekte Organisation durch den Dortmunder Filmklub.
Nach der Kaffeepause erwarteten sie mit großer Spannung die Verleihung des Ehrenfilmpreises 2011, der an Herrn Uli T. Radermacher im Anschluss an die Laudatio von Benno Filter, der im letzten Jahr den Ehrenfilmpreis erhielt, überreicht wurde.
Mit einem prächtigen Blumenstrauß aus den Händen von Klaus Werner Voß wurde außerdem Frau Lena Schaumann bedacht, die am 16.10.2011 ihren 90. Geburtstag feiert. Besucher der letztjährigen Deutschen Filmfestspiele in Krefeld werden sich noch gut an die Verleihung des Ehrenfilmpreises an Frau Schaumann erinnern.
Zwischendurch konnten sich die Besucher am Stand von DV-Point rund um das Thema HDV und AVCHD informieren.
Nicht unerwähnt bleiben soll das Fotoshooting von Manfred Riep im Foyer des Werkssaals: Er lud die Besucher ein, sich, mit einer BDFA-Kappe ausgestattet, für ein Porträtfoto in Szene zu setzen, das zusammen mit allen anderen Porträtfotos auf dem Titelblatt der nächsten film&video veröffentlicht werden soll.
Gegen 18:15 war es dann soweit: Die Dortmunder Filmpreise 2011 wurden verliehen: Sechs Filme konnten die sieben beliebten "Willis" sowie die Sonderpreise der Stadt Dortmund, der DSW21 sowie der Ruhr-Nachrichten auf sich vereinen. Dies waren
Filmmontage im Vergleich von Erich Wöllmann u.a.:
Preis für die beste Montage
Harte Sitten von Heidulf Schulze:
Preis für den besten Dokumentarfilm
Hommage an Hanel von Bernd Schultze-Willebrand & Jurij Logutenok:
Publikumspreis
Holly Wood in Portugal von Manfred Riep:
Preis für die beste Textgestaltung und für den Film mit dem höchsten Unterhaltungswert
Über Leben in Kolkata von Michael Preis:
Preis für die beste Tongestaltung, für den besten Reisefilm, die beste Bildgestaltung und bester Film der Jury
Umbra Sumus von Wolfgang Knoop:
Der besondere Film
Die 20 Filmbeiträge wurden von einem Gremium ausgewählt und der diesjährigen Jury zuvor vorgestellt. Die Jurymitglieder waren im Jahre 2011: Hannelore Baron (Dortmund), Christian Beisenherz (Recklinghausen), Martin Gubela (Bergisch-Gladbach), Horst Gummersbach (Rösrath) und Karl Piepenbrock (Gütersloh).
Den Autoren sei besonders gedankt für Ihre Beiträge, die alle Zuschauer trefflich unterhielten und faszinierten, der Jury für ihre fleißige und qualifizierte Aufgabenerfüllung, dem gesamten Ausrichterteam und ihren Angehörigen für den wieder einmal großen Einsatz sowie allen Besuchern und Gästen für Ihren freundlichen Besuch. Wer sich in Dortmund wohl gefühlt hat, kann das Ganze wiederholen:
Herzlich willkommen zum 27. Dortmunder Filmtag am 13. Oktober 2012 !
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