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Immer wieder ein bewährter Veranstaltungsort: Der Werkssaal der DSW21 in Dortmund, Von-den-Berken-Strasse 10. Zentrale Lage, gute Parkmöglichkeiten vor der Haustür und repräsentative Räume für die Filmvorführungen sowie für die Gästebewirtung begeistern seit Jahren alle Filmfreunde und Gäste.
 

        
Bericht und
Fotos vom
Reisefilmfestival
2008


 
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Bericht



 




Die hohe Erwartungshaltung des zahlreichen Publikums konnte auch 2008 erfüllt werden: Auf der bewährten Sechs - Meter -Leinwand wurden alle Filme in gleicher Höhe mit einem professionellen Saal-Projektor der Firma Sigma vorgeführt. Dadurch kommt das 16:9-Format zu voller Geltung, welches sich nicht nur bei den HDV-Filmern großer Beliebtheit erfreut.
 




Perfekte Projektion, voller Saal, "echtes Kino".


Download des
Programmheftes
(PDF-Datei 1,4MB)




Premieren: Erstmals wurden alle Autoren gebeten, sich mit
einem 30-Sekunden-Zitat aus ihrem Film vorzustellen.
 




Die Filmer freuen sich jedes Jahr auf ein Wiedersehen. Herzliche Begegnungen im Foyer, interessante Gespräche, nette Leute. Die Autoren, Juroren und Gäste fachsimpeln und lassen sich vom aufmerksamen Catering-Team des Filmklub Dortmund im Foyer des Werkssaales verwöhnen.
 

 




Auch an der Rezeption werden die Autoren und Gäste durch bekannte Gesichter begrüßt: Das bewährte Team Helga Eckhardt und Gisela Sondermann kümmern sich routiniert um viele organisatorische Details rund um die Gäste.
 




Der Präsident des BDFA und Vorsitzende des Filmklub
Dortmund, Klaus Werner Voß, begrüßt die Gäste, Besucher, Autoren und Juroren zum Bundesfilmfestival REISE 2008.
 

 




Inmitten des Publikums begutachtet die Jury insgesamt
47 Filme mit über 12 Stunden Laufzeit, eine anspruchsvolle Aufgabe mit hoher Konzentration. Alle Kontinente der Erde waren vertreten, von Alaska bis Neuseeland, von Grönland bis zur Antarktis. "Spitzenreiter" in diesem Jahr: Asien mit insgesamt 17 Beiträgen.




Ein Mammutprogramm erwartete 2008 die zahlreichen Gäste: Insgesamt 47 Filme wurden vorgeführt und bewertet. Besonders für die Jury eine schwere Aufgabe, die die volle Konzentration forderte.

 




Die Jury 2008 diskutiert lebhaft, fachkundig und kritsch unter der Leitung von Peter Skodawessely. Von links nach rechts: Jürgen Roller, Thorsten Pfänder,  Leska Krenz, Peter Skodawessely, Horst Gummersbach und Dieter Volk.
Wie bei BDFA-Filmfestivals üblich, werden alle Filme öffentlich diskutiert, den Autoren wichtige Hinweise über besonders gelungene oder verbesserungswürdige Aspekte ihrer Filmwerke gegeben und anschließend über die Vergabe der Medaillen abgestimmt. Mindestens 4 von 5 Stimmen sind erforderlich.
 




Im Foyer erwarteten die Besucher viele Informationen rund um das Thema "Film" an den Inofständen, hier bei der Firma MacroSystem mit allen Casablanca-Neuigkeiten.
 

 




Auch die Firma DV-Point war wieder kompetent mit Herrn de Vries vertreten und führte Technik rund um das Thema "HDV" vor.
 




Einer der Sonderpreise: Ein Wochenende mit dem Peugeot 207CC. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, beim Reisefilmfestival dabei zu sein, denn es gibt nicht "nur" Bronze, Silber und Gold.
 

 




Trubel im Foyer: Leckerer Kuchen, interessante Gespräche, herzliche Begegnungen zwischen Filmern, Juroren, Gästen und Besuchern.




Dr. Peter Hoch kontrolliert die unterschiedlichen Beamer-Einstellungen für 4:3-, 16:9- und HDV-Projektion. Insbesondere der HDV-Block faszinierte die Zuschauer mit einer überwältigenden Bildqualität.
 

 




Wie schon vielfach auf Klub-, Landes und Bundesebene erprobt und bewährt, wurden alle Filme aus einem speziellen Computersystem vorgeführt. Für den perfekten Ablauf sorgten Andreas Meier, Rudolf Gaedicke, Dr. Peter Hoch und viele Helfer.  




Große Begeisterung bei den Besuchern über Luis Gonzalez, der mit seiner Musik den Bogen zum Thema REISE spannte. Wer da nicht von fernen Zielen träumte .....
(Foto: Andreas Meier)

Hier können Sie den Film vom Auftritt online sehen.

 




Musikalischer Abschluß des Festivals: Die Steel-Band PanGanG faszinierte mit afro-karibischen Klängen. Toller Sound, gewaltiger Abschluß!
 


Zwei Goldmedaillen: Nach der Abstimmung der Jury über die Filmpreise standen die Ergebnisse fest: Eine Goldmedaille erhielten Michael Preis (Nah an Afrika) und Heidulf Schulze (Mit Priester und Dschudschus)



Die Preisträger einer Silbermedaille oder einer Goldmedaille (von links nach rechts:):
Hartmut Krell,
Elke Weipert, Michael Preis (Gold), Oskar Friedenberg, Heidulf Schulze (Gold), Doris von Restorff, Guido Moriell, Dr. Jörg Hartje, Nicht im Bild: Hans-Dieter Große

 

Alle Filme und Preise 2008
in der Gesamtübersicht

 

 


Weitere Preise:

Der erste Publikumspreis ging an Michael Preis für "Nah an Afrika", der zweite Publikumspreis an Peter Dinter für "Dankeschön Madagaskar", der dritte Publikumspreis an Erik Jäger für "'Reise zur 'Achse des Bösen' ", der vierte Publikumspreis an Georg Bock für "Auf dem Pulverfaß" und der fünfte Publikumspreis ging an Heidulf Schulze für "Mit Prieser und Dschudschus"

Karin von Schulz erhält das Wochenende mit dem Peugeot 202CC.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger !



Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren BDFA e.V. und Vorsitzende des Filmklub Dortmund e.V., Klaus Werner Voß (re.) als Ausrichter gratuliert allen Preisträgern herzlich und bedankt sich bei der Jury, den Festivalpartnern und dem gesamten Ausrichterteam für die geleistete Arbeit, den Einsatz und das Engagement. Er verabschiedet die Gäste mit einem

HERZLICH WILLKOMMEN
IN DORTMUND ZUM NÄCHSTEN
BUNDESFILMFESTIVAL "REISE"
ZWEI WOCHEN NACH OSTERN
VOM 24. - 26. APRIL 2009

 

                

Bericht vom Bundesfilmfestival REISEFILM 2008 in Dortmund
von Erik Jäger


Das war nun in Dortmund der zweite Wettbewerb der besten Reisefilme von Autoren aus allen 16 Bundesländern Deutschlands. Bis 2006 in Bremen angesiedelt, durften die Dortmunder nach der erfolgreichen Veranstaltung im Jahre 2007 auch heuer das BUNDESFILMFESTIVAL REISEFILM ausrichten. Und sie nahmen ihre Aufgabe ernst, um das Festival zwar nichtkommerziell, aber trotzdem professionell zu absolvieren. Drei Monate Vorbereitungen trugen dann auch dazu bei, das 3-tägige Ereignis erneut zur vollen Zufriedenheit der Besucher und der Autoren durchzuführen. Einzig unvorhersehbar war das Wetter: Von Sonne bis Schneetreiben, von Regen bis Graupelschauer - alles war dabei; eben April.

Die Rahmenbedingungen waren spannend, da aufgrund der frühen Wettbewerbstermine 2008 besonders wenig Zeit für die Vorbereitungen zur Verfügung stand. Das musste mit einem reichen Erfahrungsschatz des
Ausrichterteams ausgeglichen werden. Viele Jahre fand früher in Dortmund das Bundesfilmfestival Spielfilm statt und außerdem gibt es in Dortmund jedes Jahr mindestens vier weitere Filmwettbewerbe, die der Filmklub Dortmund e.V. ausrichtet (im Januar den "Offenen" als Premierenfestival, im Sommer den "Themenwettbewerb", im Oktober den "Dortmunder Filmtag" und im Dezember den "Drei-Minuten-Cup"). 2008 wird es noch einen weiteren Termin geben: Das Landesfilmfestival NRW der Region Westfalen wird im November auch in Dortmund stattfinden.

Das schwere Erbe war bereits im vergangenen Jahr absolviert: Viele Jahre hatte Klaus Brachmann und sein Team in Bremen sehr erfolgreich das BFF Reise durchgeführt und die Erwartungshaltung war hoch. Aber konnte der 2007-Erfolg des Dortmunder Teams auch 2008 erneut fortgesetzt werden?

Die technischen Voraussetzungen waren gegeben und Zieldefinition klar: Bestes Bild, bester Ton. Die Firma
Sigma konnte erneut als Festivalpartner gewonnen werden und stellte den "Extrembeamer" von Panasonic zur Verfügung. Auf einer Sechs-Meter-Leinwand gelang eine gewaltige 6000-Lumen-Projektion in bester Qualität und die Technik des Klubs verschwand wieder nahezu unsichtbar, damit für die Zuschauer das Kinoerlebnis nicht gestört wurde. Selbstverständlich ist die Leinwand auf eine 16:9-Projektion ausgelegt. Alle 4:3-Filme wurden in gleicher Höhe vorgeführt.

Das Catering funktionierte dank dem Engagement des Filmklub-Teams erneut ebenso sympathisch wie schmackhaft. Keine einfache Aufgabe, wenn man an die große Besucherzahl und den entsprechenden Andrang in den Pausen denkt. Beim Mittagessen wurde absichtlich auf schwere Kost verzichtet, damit die Vorfreude auf das leckere Abendessen nicht leidet. Mittags unterstützte der Cateringbetrieb Teuber mit der Suppenlieferung.

Jedes Jahr auf's Neue denken sich die Dortmunder ein Rahmenprogramm aus, um nicht nur das Thema "Film" in den Vordergrund zu rücken, sondern auch emotional zu bewegen und den Besucher in eine etwas andere Atmosphäre mitzunehmen. Dazu diente schon am ersten Tag, dem Freitag, ein Sektempfang mit guter Laune und interessanten Gesprächen. Am Samstag begleitete die große Eröffnung des Festivals ein Künstler der besonderen Art und verzauberte den Kreis der Autoren, Juroren, Gäste und Besucher mit südamerikanischer Musik auf der Gitarre. Dank an Luis Gonzalez für diese Bereicherung mit Klängen, die uns sofort in eine andere Welt entführten. (Film vom Auftritt online)

So blieb dann auch die gute Stimmung am Samstag Abend erhalten. Mit reservierten Bussen wurden die Teilnehmer an der Abendveranstaltung in das neue Klublokal des Filmklub Dortmund e.V., dem
"Schwerter Wald" gefahren. Dort präsentierte der Inhaber des Restaurants, Herr Kapulica, was die Küche bieten kann und erfreute nicht nur die Herzen der Filmfreunde, sondern auch den Magen. Lecker. Interessante Gespräche. Nette Leute. Lange Nacht.

Nach den letzten drei Filmblöcken am Sonntag folgte noch eine musikalische Überraschung. Die Steel-Band
"PanGanG" faszinierte mit afro-karibischen Klängen, perfekt zu einem Reisefilmfestival passend. Die Erklärung: "Die Steeldrum ist das einzige Instrument, das im 20. Jahrhundert erfunden wurde. Ausgerechnet ein Ölfass konnte sich in der vornehmen Riege der abendländischen Klangkörper etablieren! Trinidad und Tobago sind die Heimat des auch Pan (Pfanne) genannten Instrumentes. Getrommelt wurde in der Karibik Anfang des Jahrhunderts auf allem, was Töne hergab: Ginflaschen, Keksdosen, Benzinkanistern, Ölfässern... Dann die Entdeckung: Beult man mit einem Vorschlaghammer den Boden eines Ölfasses nach innen ein und anschließend wieder nach außen, lässt sich die Stimmlage erhöhen oder vertiefen. Der exotische Klang einer Steeldrum hört sich an wie ein Mix aus Glockenspiel und Vibraphon, laut und weittragend, betörend und suggestiv, ein wie von Sonne durchfluteter Sound." Eine Bereicherung des Reisefilmfestivals, weil die Exotik in der Musik zur Exotik der Reiseziele passte. Dank an PanGanG.

Das
Filmprogramm war ebenso anstrengend wie sehenswert: 47 interessante Reisefilme aus allen Erdteilen faszinierten das Publikum an allen Festivaltagen, davon 19 Filme am Freitag, 15 Filme am Samstag und 13 am Sonntag. Der Zufall wollte es, dass in diesem Jahr die treuen Zuschauer auf Abwechslung zählen durften, waren doch die Autoren für ihre Filmaufnahmen oftmals in anderen Ländern unterwegs, als im Vorjahr. So verteilten sich die Werke im Jahr 2008 wie folgt auf die Kontinente und Erdteile: Nur 9 Filme wurden in Europa gedreht, 7 Filme in Amerika, 9 Filme in Afrika, aber ganze 17 (!) Streifen in allen Teilen Asiens, 2 in Australien und sogar 1 Film in der Antarktis und 2 in Grönland. Wer kann sonst schon eine Weltreise in drei Tagen bewältigen? In Dortmund ist das möglich. Die Durchschnittslänge lag bei etwas über 15 Minuten Laufzeit, das Alter der erfahrenen Autoren zwischen 35 und 76 Jahren. Insgesamt gab es 12 Stunden Filme zu sehen.

Bereits seit Anfang Januar wurde die neue Ausgabe "2008" des Internet-Programms (reisefilmfestival.de) erstellt. Erneut galt es, alle Autoren und alle Filme im Detail vorzustellen. Die Webredaktion des Filmklub Dortmund e.V. gestaltete alle notwendigen Informationsseiten, um über
Hotels und Anreise, über Programmablauf und Termine sowie über die Reiseziele der Autoren und deren Filmbeschreibung zu informieren. Nicht selten kam Zeitdruck auf, weil die letzten Filmmeldungen von den vorausgegangenen Landesfilmfestivals erst zwei Wochen vor dem Reisefilmfestival eingingen. Der Zeitdruck setzte sich beim Organisationsteam fort bei der Gestaltung der Filmansagen und des Programmheftes mit den Film- und Autorenportraits
. Pünktlich zum Ende des Festivals standen die Ergebnisse bereits im Internet und waren online abrufbar.

Die
Jury 2008 diskutierte lebhaft, fachkundig und kritsch unter der Leitung von BDFA-Pressesprecher und "BDFA-REPORT"-Redakteur Peter Skodawessely: Frau Leska Krenz, Medienwissenschaftlerin aus Berlin, Herr Thorsten Pfänder vom WDR sowie Herr Jürgen Roller aus Reutlingen, Herr Horst Gummersbach aus Rösrath und Herr Dieter Volk aus Niederbiel, alle drei langjährige und erfahrene Filmer und BDFA-Mitglieder. Die Jury meisterte souverän die Aufgabe der Filmbesprechungen und der finalen Bewertung. Sie vergab für die 47 Filme des Festivals insgesamt 21 Bronzemedaillen, 7 Silbermedaillen und 2 Goldmedaillen. Gold ging an Heidulf Schulze und Michael Preis.

Weitergemeldet zu den
Deutschen Filmfestspielen DAFF 2008 in Hanau wurden außer den Goldmedaillen auch vier Silbermedaillen.

Der
erste Publikumspreis ging an Michael Preis für "Nah an Afrika", der zweite Publikumspreis an Peter Dinter für "Dankeschön Madagaskar" und der dritte Publikumspreis an Erik Jäger für "Reise zur 'Achse des Bösen' ".

Ein kleiner Video-Rückblick auf das Reisefilmfestival 2008 wird hier in Kürze als Clip abrufbar sein. Die Fotos finden sie
oben. Dank an alle Autoren, an die Jury und an die vielen Besucher und Gäste, Dank an die Festivalpartner, das fleißige Ausrichterteam und vielen helfenden Hände, ohne die das Bundesfilmfestival Reise 2008 nicht möglich gewesen wäre.

Die Autoren, Juroren, Gäste und Veranstalter freuen sich auf das nächste Reisefilmfestival zwei Wochen nach Ostern 2009 vom 24. bis 26. April 2009.




 

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Stand: 08.04.2008/01.07.2008




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