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 Bericht vom letzten Bundesfilm-  festival "REISE" 2007
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Der Veranstaltungsort: Das Bundesfilmfestival REISEFILM fand im Werkssaal der DSW21 (ehemals Dortmunder Stadtwerke) statt. Hervorragend geeignete und auf vielen Filmfestivals bewährte repräsentative Räumlichkeiten in zentraler Lage Dortmunds  mit vielen Parkplätzen direkt vor der Tür.
 

        
Bericht
und Fotos
vom letzten
Reisefilmfestival
2007




Großes Publikumsinteresse im Foyer. Zahlreiche Filmer, Reisebegeisterte und Gäste besuchten das Filmfestival und die Workshops und Seminare. Gleichzeitig nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich auf den Ständen der Festivalpartner zu informieren und an den dortigen Gewinnspielen teilzunehmen.
 




Freundliche Begrüßung an der Rezeption durch Helga Eckhardt und Gisela Sondermann. Im Hintergrund: Alfred Lengert im Gespräch mit Besuchern. Hier erfolgte die Ausgabe der Autoren-Ausweise und die Organisation des Essens vorbereitend für das engagierte Catering-Team.
 

Direkt zum
Internet-
Programm
des Festivals
2007

HIER





Der
Trailer 2007

HIER




Lebhaftes Interesse bei den zahlreichen Besuchern und gigantische Technik: Auf einer Sechs-Meter-Leinwand wurden alle Filme in gleicher Höhe mit einem Full-HDV-Projektor vorgeführt. Dadurch kam erstmals das 16:9-Format zu voller Geltung. Meist waren alle 235 Sitzplätze belegt.
 




Gespannte Atmosphäre im vollen Saal bei der Vorführung der 38 Festivalbeiträge. Leider reichten manchmal trotz Nachbestuhlung die Sitzplätze nicht aus. Dafür möchte sich das Veranstalterteam herzlich entschuldigen. Mit einer so großen Besucherzahl konnte nicht gerechnet werden. Daher leider auch zeitweise ausverkaufte Programmhefte und Brötchen. Sorry!
 

 




Die Jury bei der ebenso lebhaften wie qualifizierten Diskussion. Von links nach rechts:: Lutz Schulze, Holger Majchrzak, Dr. Annette Deeken, Wolfram Schmachtenberg, Eva Schulmeyer und Juryleiter Bernhard Lindner.
 




Viele interessante Festivalpartner hatten im Foyer ihre Informationsstände, hier finden die Sony-Produkte die Aufmerksamkeit der Filmer.
 

 




Foto Köster sorgte neben dem Infostand für einen erfahrenen Praktiker als Referenten in zwei Vorträgen: Der Fotograf und Autor Frank Jermann gewährt einen etwas  tieferen Einblick in seine Arbeit als Foto- und Buchautor.
 




Die Technik -diesmal hinter Stellwänden versteckt- im vollen Einsatz: Hier justieren Andreas Meier und Dr. Peter Hoch die Feineinstellungen für Bild und Ton. Wie schon mehrfach erprobt und bewährt, wurden alle Filme aus einem speziellen Computersystem vorgeführt. Dadurch war der reibungslose Ablauf gewährleistet sowie die Qualität der Filme optimal auf Leinwand und Lautsprecher gebracht.
 

 




Auch bei der Jurydiskussion volles Haus: Gespannt hören die Filmer und Gäste die konstruktive Kritik und das Lob der Jury. Der vielseitige Erfahrungsschatz der Jurorinnen und Juroren(Routinierte Filmer, Redakteur, Medienwissenschaftlerin) sorgte für eine ausgewogene, tiefgehende und professionelle Besprechung der Festivalbeiträge.
 




Juryleiter Bernhard Lindner mit den Preisträgern der
Goldmedaille: Peter Skodawessely, Rainer Drews,
Manfred Riep und Michael Preis (v.l.n.r.)

Vier Goldmedaillen: Nach der Abstimmung der Jury über die Filmpreise standen die Ergebnisse fest: Eine Goldmedaille erhielten:
Rainer Drews für seinen Film "Meine letzte Kreuzfahrt", Michael Preis für seinen Beitrag "Zur Zeit des Vollmondes", Peter Skodawessely für sein Werk "Unforgettable" und Manfred Riep für den Film "Amigranten".

Alle Filme und Preise 2007
in der Gesamtübersicht
(Übergang in das Internet-Programm 2007 !)

 




Frau Fehringer vom ADAC übergibt den Hauptpreis des Reisefilmfestivals, eine Flußkreuzfahrt, für den besten Film des Festivals an Michael Preis (links). Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren BDFA e.V. und Vorsitzende des Filmklub Dortmund e.V., Klaus Werner Voß (re.) als Ausrichter gratuliert allen Preisträgern herzlich und bedankt sich bei der Jury, den Festivalpartnern und dem gesamten Ausrichterteam für die geleistete Arbeit, den Einsatz und das Engagement. Er verabschiedet die Gäste mit einem

HERZLICH WILLKOMMEN
IN DORTMUND ZUM NÄCHSTEN
BUNDESFILMFESTIVAL "REISE"
VOM 4. - 6. APRIL 2008

 


Weitere Preise:

ADAC-Hauptpreis für den besten Film des Festivals an Michael Preis für "Zur Zeit des Vollmondes"

Der erste Publikumspreis ging an Michael Preis für "Zur Zeit des Vollmondes", der zweite Publikumspreis an Manfred Riep für "Amigranten", der dritte Publikumspreis an Georg Bock für "Faszination Outback", der vierte Publikumspreis an Dr. Cord von Restorff für "Qin Shi Huang Di" und der fünfte Publikumspreis ging an Michael Preis für "Auf Gleisen in die Steppe"


Monika Stock erhielt das Wochenende mit dem Peugeot 207CC

ProDAD-Sonderpreis für die beste Titelgestaltung an Manfred Riep für "Amigranten"

ProDAD-Sonderpreis für die beste Bildgestaltung an Dr. Cord von Restorff für "Qin Shi Huang Di"

Adobe-Verlosung Lern-DVD an Waldemar Prechtel



Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger !

 












 

                

Bericht vom Bundesfilmfestival REISEFILM 2007 in Dortmund
von Erik Jäger

Eigentlich waren die Begriffe „REISEFILM“ und „BREMEN“ in BDFA-Kreisen immer fest miteinander verbunden, richteten Klaus Brachmann und sein Team vom Hanseatischen Film- und Video-Club Bremen e.V. doch diese Veranstaltung von Anfang an (seit 1970) erfolgreich aus, zuletzt seit 1983 im Bürgerzentrum „Neue Vahr“.

Ein schweres Erbe traten die Dortmunder an, zumal enge Budgets und organisatorische Herausforderungen das volle Engagement forderten. Andererseits sind die Dortmunder Filmer recht erfahrene Ausrichter von Festivals, da sie seit vielen Jahren das Bundesfilmfestival SPIELFILM durchführten und auch vor zwei Jahren mit einem zeitgleichen Doppelfestival SPIEL/DOKU alle Probleme meisterlich überwanden. Zudem gibt es in Dortmund traditionsgemäß FÜNF Filmwettbewerbe pro Jahr: Im Januar der große offene Wettbewerb, im April das Bundesfilmfestival (früher Spiel, jetzt Reise), vor den NRW-Ferien einen offenen Themenfilmwettbewerb, im Oktober den DORTMUNDER FILMTAG mit den besten Werken aus NRW und im Dezember zum Jahresabschluss den offenen Drei-Minuten-Cup.

Bereits im April 2006 übernahm Klaus Werner Voß als Vorsitzender des Filmklub Dortmund e.V. von Klaus Brachmann in Bremen den symbolischen Staffelstab im Lauf der deutschen Reisefilmfestivals. Und bereits wenig später gründete sich ein zehnköpfiges Organisationsteam, welches sich in den „heißen“ Vorbereitungsmonaten von Dezember bis April jede Woche zu den notwendigen Besprechungen und Absprachen traf. Besonderes Interesse galt diesmal nicht nur der Technik, sondern auch den Sponsoren, ohne die eine aufwändige und attraktive Veranstaltung nicht mehr denkbar ist.

Dazu gehört nicht nur die Ausgestaltung und Finanzierung der Programmhefte, sondern auch die Suche nach Technik-Partnern (Sigma), um den Autoren, Juroren und Gästen ein zukunftsweisendes Bild- und Tonerlebnis zu präsentieren. 16:9 heißt die Zauberformel, und dazu gehört eine Sechs-Meter-Leinwand, auf der alle 4:3 und alle 16:9-Filme in derselben Höhe projiziert werden. Ein Full-HDV-Projektor konnte am Ende des Saales aufgebaut werden und störte daher nicht die Zuschauer. Auch der Rest der Technik verschwand unsichtbar und diskret hinter Stellwänden, eben „Kino“.

Damit sich alle Gäste wohlfühlen, gehört ein Rahmenprogramm und ein Catering zu den aufmerksamen Zielsetzungen des Dortmunder Teams. Den Reigen eröffnete das Orchester der Musikschule Dortmund und spielte LIVE zum gezeigten Eröffnungsfilm. Ein Sektempfang stimmte die Besucher auf die ersten neun Filme des Freitag Abend ein.

Am Samstag standen im großen Saal der DSW21 (ehemals Dortmunder Stadtwerke AG) weitere 18 Filme ab 9 Uhr auf dem Programm. Parallel fanden im kleinen Saal von den Festivalpartnern kostenlose Vorträge, Seminare und Workshops statt, z.B. von Sony, Adobe, MotionStudios, Canopus und Foto Köster.

Das Cateringteam des Filmklub Dortmund e.V. engagierte sich um das Wohlbefinden der Gäste und hatte keine leichte Aufgabe: Das Ausrichterteam wurde von der unglaublich hohen Gästezahl so überrascht, dass hinter den Kulissen schnelle Aktionen erforderlich wurden. Nachschub an Brötchen und Getränken waren gefragt, aber auch die Bestuhlung des Saals musste mehrfach erweitert werden. Mit 235 Sitzplätzen war die maximal zulässige Grenze erreicht, weitere Zuschauer mussten zum großen Bedauern der Veranstalter oft stehen. Eine herzliche Entschuldigung traf auf verständnisvolle Besucher, die selten ein so gut besuchtes Bundesfilmfestival sahen.

Auch im Foyer zeitweise großer Andrang: Die Filmer bekundeten reges Interesse an den Informationsständen der Festivalpartner und Sponsoren. Und der Buffetservice Blankenstein hatte alle Hände voll zu tun, um Samstag und Sonntag Mittag die hungrigen Filmenthusiasten zu erfreuen. Und Samstag Abend ließen sich über 100 Gäste nicht nur kulinarisch verwöhnen, sondern wurden in der dekorierten „Travel Lodge“ mit fantasievollen Ideen bei dem omnipräsenten Thema REISE stimmungsvoll gehalten. Keine leichte Aufgabe für das Ausrichterteam, da kurz zuvor in diesem Saal noch Workshops gehalten wurden.

Im Vorfeld hatte das Veranstalterteam für detaillierte Informationen im Internet gesorgt. Alle Autoren sind mit Bildern und filmischem Lebenslauf im Netz, eine Weltkarte zeigt die Reiseziele der Filmer und die Landesflaggen führen den Leser zu den Werken, die sie interessieren. Der Internetauftritt bleibt unter reisefilmfestival.de auf Dauer abrufbar und wird als Archiv weiter ausgebaut.

Alle Kontinente der Welt waren filmisch vertreten: 6 Werke aus Nordamerika, 4 aus Südamerika, 14 aus Europa, 3 aus Afrika, 10 aus Asien und 1 aus Australien. Eine schwere Aufgabe für die Jury, die in diesem Jahr unter der Leitung des BDFA-Vizepräsidenten Bernhard Lindner aus folgenden Mitgliedern bestand: Frau Dr. Annette Deeken, Medienwissenschaftlerin aus Trier, Frau Eva Schulmeyer, Globetrotterin und Reisefilmerin aus Ludwigsburg, Herrn Holger Majchrzak, Redakteur des WDR aus Herne, Herrn Lutz Schulze, langjähriger Filmer, Juror und Jury-Beauftragter aus Weilheim/Teck sowie Wolfram Schmachtenberg, Vorsitzender des Clubs Kölner Filmer und Leiter der BDFA-Region Köln. Sonntag liefen die letzten 11 Filme. Die Jury meisterte danach souverän die Aufgabe der Bewertung und vergab für die 38 Filme des Festivals insgesamt 13 Bronzemedaillen, 7 Silbermedaillen und 4 Goldmedaillen.

Eine Goldmedaille erhielten Rainer Drews für seinen Film "Meine letzte Kreuzfahrt", Michael Preis für seinen Beitrag "Zur Zeit des Vollmondes", Peter Skodawessely für sein Werk "Unforgettable" und Manfred Riep für den Film "Amigranten". Rainer Drews überraschte mit einer Kreuzfahrtreise, die er eigentlich gar nicht machen wollte, Michael Preis entführte den Zuschauer nach Pushkar, eine kleine Stadt am Rande der Wüste Thar in Nordindien, Peter Skodawessely bringt in Los Angelos unvergessliche Persönlichkeiten in dauerhafte Erinnerung und Manfred Riep schildert eine ganz normale 4-Tages-Reise zweier befreundeter Ehepaare nach New York auf besonders humorvolle und sympathische Art.

Michael Preis erhielt auch den Hauptpreis des ADAC für den besten Film des Wettbewerbs und den ersten Publikumspreis aus dem Besuchervoting. Der ProDAD-Sonderpreis für die beste Titelgestaltung ging an Manfred Riep für "Amigranten", der ProDAD-Sonderpreis für die beste Bildgestaltung an Dr. Cord von Restorff für "Qin Shi Huang Di".

Weitere Sonderpreise und Verlosungen der Sponsoren hielten die Spannung des Nachmittags bis zum Ende der Veranstaltung, als die Auswahlkommission bekannt gab, dass neben den vier „Gold“-Filmen auch der „Alptraum“ von Jürgen Wiesner zu den Deutschen Filmfestspielen DAFF 2007 in Rostock gemeldet wurde.

Autoren, Juroren, Gäste und Veranstalter freuen sich auf das nächste Reisefilmfestival zwei Wochen nach Ostern 2008.

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Stand: 06.01.2008




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