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Der Veranstaltungsort: Das Bundesfilmfestival REISEFILM fand im Werkssaal der DSW21 (ehemals Dortmunder Stadtwerke) statt. Hervorragend geeignete und auf vielen Filmfestivals bewährte repräsentative Räumlichkeiten in zentraler Lage Dortmunds mit vielen Parkplätzen direkt vor der Tür.
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Bericht
und Fotos
vom letzten
Reisefilmfestival
2007 |
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Großes Publikumsinteresse im Foyer. Zahlreiche Filmer, Reisebegeisterte und Gäste besuchten das Filmfestival und die Workshops und Seminare. Gleichzeitig nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich auf den Ständen der Festivalpartner zu informieren und an den dortigen Gewinnspielen teilzunehmen.
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Gespannte Atmosphäre im vollen Saal bei der Vorführung der 38 Festivalbeiträge. Leider reichten manchmal trotz Nachbestuhlung die Sitzplätze nicht aus. Dafür möchte sich das Veranstalterteam herzlich entschuldigen. Mit einer so großen Besucherzahl konnte nicht gerechnet werden. Daher leider auch zeitweise ausverkaufte Programmhefte und Brötchen. Sorry!
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Die Jury bei der ebenso lebhaften wie qualifizierten Diskussion. Von links nach rechts:: Lutz Schulze, Holger Majchrzak, Dr. Annette Deeken, Wolfram Schmachtenberg, Eva Schulmeyer und Juryleiter Bernhard Lindner.
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Die Technik -diesmal hinter Stellwänden versteckt- im vollen Einsatz: Hier justieren Andreas Meier und Dr. Peter Hoch die Feineinstellungen für Bild und Ton. Wie schon mehrfach erprobt und bewährt, wurden alle Filme aus einem speziellen Computersystem vorgeführt. Dadurch war der reibungslose Ablauf gewährleistet sowie die Qualität der Filme optimal auf Leinwand und Lautsprecher gebracht.
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Auch bei der Jurydiskussion volles Haus: Gespannt hören die Filmer und Gäste die konstruktive Kritik und das Lob der Jury. Der vielseitige Erfahrungsschatz der Jurorinnen und Juroren(Routinierte Filmer, Redakteur, Medienwissenschaftlerin) sorgte für eine ausgewogene, tiefgehende und professionelle Besprechung der Festivalbeiträge.
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Juryleiter Bernhard Lindner mit den Preisträgern der
Goldmedaille: Peter Skodawessely, Rainer Drews,
Manfred Riep und Michael Preis (v.l.n.r.)
Vier Goldmedaillen: Nach der Abstimmung der Jury über die Filmpreise standen die Ergebnisse fest: Eine Goldmedaille erhielten:
Rainer Drews für seinen Film "Meine letzte Kreuzfahrt", Michael Preis für seinen Beitrag "Zur Zeit des Vollmondes", Peter Skodawessely für sein Werk "Unforgettable" und Manfred Riep für den Film "Amigranten".
Alle Filme und Preise 2007
in der Gesamtübersicht
(Übergang in das Internet-Programm 2007 !)
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Frau Fehringer vom ADAC übergibt den Hauptpreis des Reisefilmfestivals, eine Flußkreuzfahrt, für den besten Film des Festivals an Michael Preis (links). Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren BDFA e.V. und Vorsitzende des Filmklub Dortmund e.V., Klaus Werner Voß (re.) als Ausrichter gratuliert allen Preisträgern herzlich und bedankt sich bei der Jury, den Festivalpartnern und dem gesamten Ausrichterteam für die geleistete
Arbeit, den Einsatz und das Engagement. Er verabschiedet die Gäste mit einem
HERZLICH WILLKOMMEN
IN DORTMUND ZUM NÄCHSTEN
BUNDESFILMFESTIVAL "REISE"
VOM 4. - 6. APRIL 2008
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Bericht vom Bundesfilmfestival REISEFILM 2007 in Dortmund
von Erik Jäger
Eigentlich waren die Begriffe
„REISEFILM“ und „BREMEN“ in BDFA-Kreisen immer fest miteinander verbunden,
richteten Klaus Brachmann und sein Team vom Hanseatischen Film- und Video-Club
Bremen e.V. doch diese Veranstaltung von Anfang an (seit 1970) erfolgreich aus,
zuletzt seit 1983 im Bürgerzentrum „Neue Vahr“.
Ein schweres Erbe traten die
Dortmunder an, zumal enge Budgets und organisatorische Herausforderungen das
volle Engagement forderten. Andererseits sind die Dortmunder Filmer recht
erfahrene Ausrichter von Festivals, da sie seit vielen Jahren das
Bundesfilmfestival SPIELFILM durchführten und auch vor zwei Jahren mit einem
zeitgleichen Doppelfestival SPIEL/DOKU alle Probleme meisterlich überwanden.
Zudem gibt es in Dortmund traditionsgemäß FÜNF Filmwettbewerbe pro Jahr: Im
Januar der große offene Wettbewerb, im April das Bundesfilmfestival (früher
Spiel, jetzt Reise), vor den NRW-Ferien einen offenen Themenfilmwettbewerb, im
Oktober den DORTMUNDER FILMTAG mit den besten Werken aus NRW und im Dezember
zum Jahresabschluss den offenen Drei-Minuten-Cup.
Bereits im April 2006 übernahm
Klaus Werner Voß als Vorsitzender des Filmklub Dortmund e.V. von Klaus
Brachmann in Bremen den symbolischen Staffelstab im Lauf der deutschen
Reisefilmfestivals. Und bereits wenig später gründete sich ein zehnköpfiges
Organisationsteam, welches sich in den „heißen“ Vorbereitungsmonaten von
Dezember bis April jede Woche zu den notwendigen Besprechungen und Absprachen
traf. Besonderes Interesse galt diesmal nicht nur der Technik, sondern auch den
Sponsoren, ohne die eine aufwändige und attraktive Veranstaltung nicht mehr
denkbar ist.
Dazu gehört nicht nur die
Ausgestaltung und Finanzierung der Programmhefte, sondern auch die Suche nach
Technik-Partnern (Sigma), um den Autoren, Juroren und Gästen ein
zukunftsweisendes Bild- und Tonerlebnis zu präsentieren. 16:9 heißt die
Zauberformel, und dazu gehört eine Sechs-Meter-Leinwand, auf der alle 4:3 und
alle 16:9-Filme in derselben Höhe projiziert werden. Ein Full-HDV-Projektor
konnte am Ende des Saales aufgebaut werden und störte daher nicht die
Zuschauer. Auch der Rest der Technik verschwand unsichtbar und diskret hinter
Stellwänden, eben „Kino“.
Damit sich alle Gäste
wohlfühlen, gehört ein Rahmenprogramm und ein Catering zu den aufmerksamen
Zielsetzungen des Dortmunder Teams. Den Reigen eröffnete das Orchester der
Musikschule Dortmund und spielte LIVE zum gezeigten Eröffnungsfilm. Ein
Sektempfang stimmte die Besucher auf die ersten neun Filme des Freitag Abend
ein.
Am Samstag standen im großen
Saal der DSW21 (ehemals Dortmunder Stadtwerke AG) weitere 18 Filme ab 9 Uhr auf
dem Programm. Parallel fanden im kleinen Saal von den Festivalpartnern
kostenlose Vorträge, Seminare und Workshops statt, z.B. von Sony, Adobe,
MotionStudios, Canopus und Foto Köster.
Das Cateringteam des Filmklub
Dortmund e.V. engagierte sich um das Wohlbefinden der Gäste und hatte keine
leichte Aufgabe: Das Ausrichterteam wurde von der unglaublich hohen Gästezahl
so überrascht, dass hinter den Kulissen schnelle Aktionen erforderlich wurden.
Nachschub an Brötchen und Getränken waren gefragt, aber auch die Bestuhlung des
Saals musste mehrfach erweitert werden. Mit 235 Sitzplätzen war die maximal zulässige
Grenze erreicht, weitere Zuschauer mussten zum großen Bedauern der Veranstalter
oft stehen. Eine herzliche Entschuldigung traf auf verständnisvolle Besucher,
die selten ein so gut besuchtes Bundesfilmfestival sahen.
Auch im Foyer zeitweise großer Andrang:
Die Filmer bekundeten reges Interesse an den Informationsständen der
Festivalpartner und Sponsoren. Und der Buffetservice Blankenstein hatte alle
Hände voll zu tun, um Samstag und Sonntag Mittag die hungrigen Filmenthusiasten
zu erfreuen. Und Samstag Abend ließen sich über 100 Gäste nicht nur kulinarisch
verwöhnen, sondern wurden in der dekorierten „Travel Lodge“ mit fantasievollen
Ideen bei dem omnipräsenten Thema REISE stimmungsvoll gehalten. Keine leichte
Aufgabe für das Ausrichterteam, da kurz zuvor in diesem Saal noch Workshops
gehalten wurden.
Im Vorfeld hatte das
Veranstalterteam für detaillierte Informationen im Internet gesorgt. Alle
Autoren sind mit Bildern und filmischem Lebenslauf im Netz, eine Weltkarte
zeigt die Reiseziele der Filmer und die Landesflaggen führen den Leser zu den
Werken, die sie interessieren. Der Internetauftritt bleibt unter
reisefilmfestival.de auf Dauer abrufbar und wird als Archiv weiter ausgebaut.
Alle Kontinente der Welt waren
filmisch vertreten: 6 Werke aus Nordamerika, 4 aus Südamerika, 14 aus Europa, 3
aus Afrika, 10 aus Asien und 1 aus Australien. Eine schwere Aufgabe für die
Jury, die in diesem Jahr unter der Leitung des BDFA-Vizepräsidenten Bernhard
Lindner aus folgenden Mitgliedern bestand: Frau Dr. Annette Deeken,
Medienwissenschaftlerin aus Trier, Frau Eva Schulmeyer, Globetrotterin und
Reisefilmerin aus Ludwigsburg, Herrn Holger Majchrzak, Redakteur des WDR aus
Herne, Herrn Lutz Schulze, langjähriger Filmer, Juror und Jury-Beauftragter aus
Weilheim/Teck sowie Wolfram Schmachtenberg, Vorsitzender des Clubs Kölner
Filmer und Leiter der BDFA-Region Köln. Sonntag liefen die letzten 11 Filme.
Die Jury meisterte danach souverän die Aufgabe der Bewertung und vergab für die
38 Filme des Festivals insgesamt 13 Bronzemedaillen, 7 Silbermedaillen und 4
Goldmedaillen.
Eine Goldmedaille erhielten
Rainer Drews für seinen Film "Meine letzte Kreuzfahrt", Michael Preis
für seinen Beitrag "Zur Zeit des Vollmondes", Peter Skodawessely für
sein Werk "Unforgettable" und Manfred Riep für den Film
"Amigranten". Rainer Drews überraschte mit einer Kreuzfahrtreise, die
er eigentlich gar nicht machen wollte, Michael Preis entführte den Zuschauer
nach Pushkar, eine kleine Stadt am Rande der Wüste Thar in Nordindien, Peter
Skodawessely bringt in Los Angelos unvergessliche Persönlichkeiten in
dauerhafte Erinnerung und Manfred Riep schildert eine ganz normale
4-Tages-Reise zweier befreundeter Ehepaare nach New York auf besonders
humorvolle und sympathische Art.
Michael Preis erhielt auch den
Hauptpreis des ADAC für den besten Film des Wettbewerbs und den ersten
Publikumspreis aus dem Besuchervoting. Der ProDAD-Sonderpreis für die beste
Titelgestaltung ging an Manfred Riep für "Amigranten", der
ProDAD-Sonderpreis für die beste Bildgestaltung an Dr. Cord von Restorff für
"Qin Shi Huang Di".
Weitere Sonderpreise und
Verlosungen der Sponsoren hielten die Spannung des Nachmittags bis zum Ende der
Veranstaltung, als die Auswahlkommission bekannt gab, dass neben den vier
„Gold“-Filmen auch der „Alptraum“ von Jürgen Wiesner zu den Deutschen
Filmfestspielen DAFF 2007 in Rostock gemeldet wurde.
Autoren, Juroren, Gäste und
Veranstalter freuen sich auf das nächste Reisefilmfestival zwei Wochen nach
Ostern 2008.
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Stand: 06.01.2008
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