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Immer wieder ein bewährter Veranstaltungsort: Der Werkssaal der DSW21 in Dortmund, Von-den-Berken-Strasse 10. Zentrale Lage, gute Parkmöglichkeiten vor der Haustür und repräsentative Räume für die Filmvorführungen sowie für die Gästebewirtung begeistern seit Jahren alle Filmfreunde und Gäste.
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Auf der bewährten Sechs - Meter -Leinwand werden alle Filme in gleicher Höhe mit einem professionellen Saal-Projektor in FULL-HD vorgeführt. Dadurch kommt das 16:9-Format zu voller Geltung, welches sich nicht nur bei den HDV-Filmern großer Beliebtheit erfreut.
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Bericht vom Bundesfilmfestival
REISEFILM 2011 in Dortmund von Wolfgang Simon
Wenn
das kein gutes Omen ist: Wie bereits im letzten Jahr, so bescherte den Besuchern
des Bundesfilmfestivals REISEFILM in Dortmund auch heuer das Wetter Sonne satt.
Trotzdem ließen sich die sehr zahlreich erschienenen Besucher in einem dunklen
Saal „an einem Wochenende durch die Welt“ führen. Zum fünften Mal in Dortmund
und zum 41. Mal insgesamt hatte der BDFA als Veranstalter zur Meisterschaft der
besten Reisefilme eingeladen. Und die Aktiven im Filmklub Dortmund als
Ausrichter gaben wieder ihr Bestes, um in den bewährten Räumen des Werkssaales
der DSW21 ihrer Rolle als Gastgeber gerecht zu werden. Drei Tage – 44 Filme –
37 Autoren/Autorenpaare. Von Norwegen bis Namibia, von der USA bis
nach Vanuatu: 8 Reiseziele führten nach Nord- und Südamerika, 13 nach Europa, 4
nach Afrika, 16 nach Asien und 2 nach Australien / Neuseeland.
Aber auch der Dialog stand wieder ganz im Mittelpunkt. Autoren,
Juroren, Besucher und Ausrichterteam konnten sich wieder herzlich austauschen
sowie Kontakte knüpfen und pflegen. Gerne traten die Mitglieder des Filmklub
Dortmund an, um zu organisieren, auszurichten und das Festival für die Gäste zu
gestalten. Ein großer Dank an dieser Stelle an die Mitglieder und deren
Partner/Partnerinnen für das riesige Engagement, ohne das ein Reisefilmfestival
in dieser Dimension undenkbar wäre. Das gleiche gilt für die zahlreichen
Festivalpartner und Sponsoren, ohne deren Hilfe und Unterstützung ein Festival
so nicht machbar gewesen wäre.
Zum ersten Mal stellten zwei Klubs, nämlich AV Dialog - Verein für audiovisuselle Kommunikation und Stumpfl Association Anwender-Team Deutschland AV Schauen von starren Bildern vor. Ziel dieser Schauen ist es, mit wenigen Bildern, unterstützt durch Musik und Ton für die Zuschauer eine Atmosphäre zu schaffen, die sie zum Staunen und Miterleben bringt. Anhand der gezeigten Präsentationen konnten sich die Besucher davon beeindruckend überzeugen.
Last but not least sind dort die Juroren, denen
ein ganz spezielles Dankeschön gehört: Nachvollziehbar nur für die diejenigen,
die selber schon einmal drei Tage lang 44 Filme mit netto mehr als 12 Stunden
Laufzeit gesehen haben und nach jedem Film ihre Notizen machten, auswerteten,
über die Filme konstruktiv diskutierten und über die Preisvergaben abstimmten.
Hochachtung vor der Marathon-Leistung, die oft kritisiert, aber heute und hier
auch einmal besonders gewürdigt wird. In diesem Jahr lag die Juryleitung in den Händen von Jürgen Liebenstein aus Landshut, als Jurymitglieder agierten Frau Agi Fleischmann vom BDFA-Bayern, Herr Bernhard Zimmermann aus Düsseldorf (BDFA-Nordrhein-Westfalen), Herr
Lutz Schulze aus Weilheim/Teck (BDFA-Baden-Württemberg) als Leiter des Auswahlgremiums, Herr Hans Joachim Urban aus Bad Homburg
(BDFA-Hessen) sowie Herr Siegwald Koletzki aus Langenfeld
(BDFA-Nordrhein-Westfalen).
Hinsichtlich der Technik sind die Besucher in
Dortmund verwöhnt. Sie erwarten neben der professionellen Technik mit einer
16:9-Projektion auf sechs Metern Breite bei bestem Ton auch eine nette
Atmosphäre für alle Besucher, Gäste, Jury und Autoren. Die befragten Besucher
zeigten sich erneut sehr zufrieden; in jeder Hinsicht. Letztlich hilft den
Dortmundern aber auch eine gewissenhafte Routine, da sie in jedem Jahr
mindestens fünf Filmwettbewerbe ausrichten: Im Januar den "Offenen" als
Premierenfestival, nach Ostern das Bundesfilmfestival REISEFILM, im Sommer den
"Themenwettbewerb", im Oktober den "Dortmunder Filmtag" und im Dezember den
"Drei-Minuten-Cup".
Am Freitag um 16:00 Uhr startete das Festival
mit einer AV Multimediapräsentation "Islandmoos" von Heiner Lieberum. Sein Beitrag wurde mit viel Beifall bedacht. Herr Lieberum, 1. Vorsitzender des AV Dialog Klubs, konnte auf Befragen von Herrn Voss, Präsident des BDFA, Grundsätze und Ziele von AV Präsentationen ausführlich schildern.
Danach begann das "offizielle" Programm mit einem Reisefilm aus der USA. Samstag dann die große Eröffnung, diesmal mit dem "Publikumsfilm" aus dem Jahre 2010,"Kailash" von Michaela Pfeiffer. Fortsetzung des Festivalprogramms mit guten Filmen, netter Bewirtung und
interessanten Gesprächen. Eine besondere Überraschung war diesmal die mobile Gulaschkanone, die an den Mittagen, Samstag und Sonntag, eine schmackhafte Erbsensuppe bzw. Gulasch mit Nudeln zum Verzehr anbot. Die Besucherinnen und Besucher des Festivals nahmen dieses Angebot an. Und die zahlreiche Teilnahme an den Essen läßt darauf schlließen, dass dieses auch gut bei unseren Gasten angekommen ist. 19.15 Uhr fuhren dann die Busse zum Abendprogramm ab. Die Fahrt ging
zum Gasthof Pape. Bei einem reichhaltigem Abendessen und leckeren Getränken gab es viel zu
erzählen.
Dann kam der Sonntag und die letzten 14
Filme. Die Jury diskutierte spannend und meisterte die Filmbesprechungen und
die Bewertungen. Sie vergab für die 44 Filme des Festivals nach den Wettbewerbs-
und Jurybestimmungen des BDFA 24 Bronzemedaillen, 9 Silbermedaillen und 3 Goldmedaillen. Nach der
Abstimmung der Jury über die Filmpreise standen die Ergebnisse fest: Eine
Goldmedaille erhielten Doris von Restorff für "Im Land der letzten Kopfjäger", Michael Preis für "Über Leben in Kolkata", und Heidulf Schulze für "Harte Sitten". Herzlichen Glückwunsch!
Das
Auswahlgremium nominierte zu den Deutschen Filmfestspielen DAFF 2011 in St. Wolfgang/Oberbayern
die Goldmedaillen-Filme und weiterhin zwei Filme mit einer Silber- bzw. Bronzemedaille nämlich: "Das Licht des Nordens" von Klaus Brachmann sowie Nachwehen von Ilke und Toni Ackstaller. Damit war das Kontingent von 95 Minuten ausgeschöpft.
Die Publikumswertung ergab insgesamt fünf Publikumspreise: Der erste
Publikumspreis ging an "Holly Wood in Portugal" von Manfred Riep, der zweite
Publikumspreis an "Über Leben in Kolkata" von Michael Preis, der dritte Publikumspreis für "Vier Buddhas auf Reisen" von Christine und Klaus Wilkerling, der vierte Publikumspreis ging an "Begegnungen an der Straße nach Sof Omar" von Helmut Krell und der fünfte Publikumspreis ging an "Harte Sitten" von Heidulf Schulze.
Wie bereits in den letzten Jahren wurden schon rechtzeitig vorher auf den Internet-Seiten „reisefilmfestival.de“ von der Webredaktion des Filmklub Dortmund alle Filme und alle Autoren mit Foto vorgestellt. Die gestalteten Informationsseiten informierten rechtzeitig über Hotels und Anreise, über Programmablauf und Termine sowie über die Reiseziele der Autoren und deren Filmbeschreibung. Eine Stunden nach Ende des Festivals standen die Ergebnisse bereits im Internet und waren online abrufbar.
Nochmals ergeht ein großer Dank an alle Autoren, an die Jury und an die vielen Besucher und Gäste sowie an die Festivalpartner, das
fleißige Ausrichterteam und vielen helfenden Hände, ohne die das
Bundesfilmfestival Reise 2011 erneut nicht möglich gewesen wäre. Die Autoren,
Juroren, Gäste und Veranstalter freuen sich auf das nächste Reisefilmfestival
zwei Wochen nach Ostern 2012 vom 20. bis 22. April 2012, wenn es wieder heißt: "An
einem Wochenende um die Welt". Herzlich willkommen in
Dortmund!
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